Der eigentlich für Ende Juli geplante Rote Sonntag im Itertal wird nun nachgeholt. Zwar war auch das Itertal vom Hochwasser betroffen, aber die Wege sind begehbar und wir gehen auch nicht mehr davon aus, dass es zu diesem Zeitpunkt von Hochwasserbetroffenen als taktlos empfunden werden muss, wenn wir zu einer Wanderung einladen. Gleichwohl werden die Starkregenfolgen vom Juni auch auf unserer Wanderung ein Gesprächsthema sein, denn auch im Itertal sind vielerorts noch Spuren der Überschwemmung sichtbar.

Unsere Tour haben wir bewusst so geplant, dass sie an einer Reihe verschiedener Stationen entlang führt, die immer wieder andere Gesprächsanlässe bieten. Der problematische Zustand des Waldes wird uns an manchen Stellen nicht verborgen bleiben. Auf die Geschichte unserer Grenzlandregion werden wir spätestens an den Resten der "Drachenzähne" zu sprechen kommen. Wie weit einmal das Straßenbahnnetz in Aachen reichte, werden wir sehen, wenn wir bei Schmithof die einstige Trasse der Aachener Tram erreichen. Wir werden bei dieser Gelegenheit über die Pläne zur Einführung der Regio-Tram und Verkehrspolitik im Südraum sprechen können.

Die Tour ist bewusst auf eine Anreisemöglichkeit aus Aachen-Innenstadt per Linienbus abgestimmt. (Da wir uns noch im Gebiet der Stadt Aachen befinden, reicht aus der Innenstadt ein Busticket der Preisstufe 1 aus.) Wer die Wanderung mit einer Radtour verbinden möchte, kann über die Vennbahntrasse fahren. Genauere Hinweise bei der Veranstaltungsbeschreibung.