Liebe Wanderfreundinnen und -freunde,

eigentlich hätten wir nächsten Sonntag zu einer gemeinsamen Wanderung einladen wollen.

Wir haben uns aber entschieden, den "Roten Sonntag im Itertal" auf einen noch zu bestimmenden späteren Zeitpunkt zu verschieben. Auch das Gebiet, in dem wir wandern wollten, war – wie das Foto zeigt – seit Mittwoch stark überflutet. Der Bach, an dem wir uns in geselliger Runde aufhalten wollten, fließt bei Kornelimünster in die Inde und hat dort die höchsten jemals registrierten Überschwemmungen mitverursacht. Es ist auch das Wasser der Iter, das dann Eschweiler überflutet hat.

Wir denken, dass es kein passendes Zeichen wäre, jetzt zu einer schönen Wanderung im Itertal einzuladen, während weiter abwärts am selben Gewässer die Menschen mit den Folgen den Hochwassers kämpfen. Wenn Ihr Zeit habt, helft lieber dort. Wir wandern ein andermal wieder.

Grundsätzlich: Wir wissen auch gar nicht, ob die geplante Wanderung überhaupt jetzt durchführbar und sicher wäre. In NRW und Rheinland-Pfalz wird dringend darum gebeten, jetzt von Wanderungen in der Eifel abzusehen. Das Vennvorland kann man da wohl einbeziehen. Dabei geht es nicht nur um Gefühle der Betroffenen, sondern vielerorts dürften Wege durch den Starkregen und die Überschwemmungen gefährlich geworden sein. Die Rettungsdienste werden derzeit aber für andere Aufgaben benötigt.

Zugleich ist damit zu rechnen, dass auch die Natur, die wir genießen wollen, derzeit durch Freizeitnutzung stärker beeinträchtigt würde, weil so vieles aufgeweicht und beschädigt ist.

Euer Team vom Roten Sonntag